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Die rheinland-pfälzischen Jugendverbände der Organisationen im
Katastrophenschutz (Arbeiter-Samariter-Jugend, DLRG-Jugend, Jugendfeuerwehr,
Johanniter-Jugend, Jugendrotkreuz, Malteserjugend und die THW-Jugend) – genannt
die „H 7“ (die sieben helfenden Jugendverbände) - haben im letzten Jahr
gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz eine
Kooperation gebildet. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde eine Aktion zur
Nachwuchsgewinnung ins Leben gerufen, für die der offizielle Startschuss am
Freitag, 15.01.2010 gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister, Karl
Peter Bruch erfolgt ist. Zu dieser gemeinsamen Start-Up Veranstaltung lud das
Ministerium des Innern und für Sport Vertreter aller Verbände mit ihren
jugendlichen Mitgliedern ein.
Der Katastrophenschutz und seine ehrenamtliche Prägung stellen einen wichtigen
Pfeiler der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Rheinland-Pfalz dar. Die
Förderung von Nachwuchskräften zur Wahrnehmung der Aufgaben im
Bevölkerungsschutz ist eine vordringliche Maßnahme der Hilfsorganisationen und
auch der beteiligten Behörden. Neben der demographischen Entwicklung sind es die
Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Wehrpflicht, die bereits jetzt
Auswirkungen haben und die Rekrutierungsmöglichkeiten für den Zivil- und
Katastrophenschutz erheblich einschränken.
Minister Bruch: „Die Jugendorganisationen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Katastrophenschutzorganisationen auch zukünftig ihre vielfältigen Aufgaben bewältigen können. Es geht dabei aber nicht nur darum, junge Menschen fachlich auszubilden, sondern ihnen auch zu zeigen, wie man durch den freiwilligen Einsatz für andere die äußeren Lebensbedingungen, und hierzu zählt an vorderster Stelle die Innere Sicherheit in unserem Land, verantwortlich mitgestalten kann. Neben dem Spaß, den das Miteinander in einer der Organisationen den Kindern und Jugendlichen bietet, sind sie auch in vorbildlicher Weise sozial präventiv tätig.“
Die Jugendorganisationen vermittelten den jungen Menschen
wichtige soziale Erfahrungen und gäben den Heranwachsenden Halt und
Orientierung. Kinder und Jugendliche, die sich bei Ihnen engagierten, müssten
sich nicht in anderen Situationen beweisen, denn sie fänden bei Ihnen
Aufmerksamkeit und Anerkennung, so der Minister. „Wir in Rheinland-Pfalz sind
sehr froh, dass es die sehr engagierten Jugendgruppen in den Hilfsorganisationen
gibt, die sich in vorbildlicher Weise frühzeitig für den Dienst am Mitmenschen
einsetzen und der "Ohne - mich - Mentalität" geradezu beispielhaft
entgegentreten.“
Bruch zeigte auf, welche immense Bedeutung die jungen Teilnehmer an dieser
Veranstaltung für das Gesamtsystem Gefahrenabwehr darstellen und der
Zusammenschluss der Jungendverbände wichtige Zukunftsarbeit leiste. Die
Kooperation und Unterstützung der Verbände mit dem Ministerium solle in Zukunft
noch intensiviert werden.
Mehr Informationen unter: www.wir-suchen-helden.de
Beitrag von Sat1: http://www.1730live.de/archiv/news/news-details/datum/2010/01/15/helden-gesucht.html
Bilder der Veranstaltung vom Freitag, 15.01.2010, Ministerium des Innern und für Sport, Mainz











