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Seit vielen Jahren begleitet und
unterstützt unser Bundesland Rheinland-Pfalz sein Partnerland Ruanda. Vieles konnte innerhalb
dieser Partnerschaft in Sachen Gesundheitsvorsorge, landwirtschaftlicher Entwicklung oder
Demokratisierung geleistet werden.
Auch die Jugendfeuerwehr beteiligte sich bereits an diesem Projekt, in dem sie Geld sammelte beim Staffellauf Trier-Dresden anlässlich des Deutschen Jugendfeuerwehrtages 1996. Wir haben im Jahr 2002 und 2003 unser Engagement für Ruanda fortgeführt.
Malaria, die häufigste aller Tropenkrankheiten, fordert jährlich bis zu zwei Millionen Menschenleben, weil sich die Erkrankten die Medikamente nicht leisten können oder weil die Erreger gegen die herkömmlichen Medikamente resistent geworden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr rund 300-500 Millionen Menschen an Malaria erkranken. Betroffen sind vor allem schwangere Frauen und Kinder.
Moskitonetze gelten als praktische und auch relativ kostengünstige Vorsorgemaßnahme vor der weiteren Ausbreitung von Malaria, welche einfach vor die Eingänge, Fensteröffnungen oder Schlafbereiche gespannt oder gehängt werden können. Man geht davon aus, dass man mit ungefähr 4 Euro den Schlaf- bzw. Wohnbereich einer Familie mit solchen Moskitonetzen ausrüsten kann.
Wir haben diese einfache und praktikable Idee aufgegriffen und alle Jugendfeuerwehren der Kreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz aufgefordert, uns bei dieser Aktion zu unterstützen.

Spendenübergabe in Höhe von 7200 Euro an Herrn Staatsminister Zuber
anlässlich der Landesjugendfeuerwehrversammlung 2003 in Nentershausen
![]() Schreiben aus Ruanda vom 04.12.2003 |